Initiative für eine neue Arbeitswelt

Diese Institutionen und Unternehmen sind bereits Teil der Allianz der Chancen.

Intro

Willkommen bei der Allianz der Chancen. Wir haben uns das Ziel gesetzt, die Veränderungen der Arbeitswelt aktiv mitzugestalten. Die Unternehmen der Allianz möchten ihren Belegschaften wirtschaftlich und sozial nachhaltige Beschäftigungsperspektiven bieten und Beschäftigte branchenübergreifend von Arbeit in Arbeit bringen. Informieren Sie sich hier zu den Themenfeldern und Projekten der Allianz der Chancen.

Herausforderungen

Die Arbeitswelt verändert sich. Im Großen wie im Kleinen. Klimawandel und Digitalisierung beschleunigen den Wandel der Arbeitswelt. Dieser Strukturwandel betrifft Geschäftsmodelle, Produkte, Prozesse und Dienstleistungen aller Wirtschaftszweige. Vor allem jedoch die Belegschaften.

Beschäftigte benötigen Sicherheit und Perspektiven, um sich dem Wandel zu stellen und sich gegebenenfalls beruflich zu verändern. Rahmenbedingungen an die neuen Herausforderungen anzupassen und innovative Ansätze für eine neue Arbeitswelt zu entwickeln, dafür steht die Allianz der Chancen.

1. Digitalisierung

Künstliche Intelligenz und Automatisierung – wie verändern sich traditionelle Berufsbilder?

2. Klimawandel

Wachstum und Nachhaltigkeit – wie schaffen wir eine Balance, die neue Beschäftigungsperspektiven bietet?

3. Demografische Entwicklung

Fachkräftemangel und traditionelle Berufsbilder – wie baut man über zukunftsfähige Qualifikation Brücken in neue Beschäftigung?

Kennzahlen

Mit Kooperation und Vielfalt zum Erfolg. Die Allianz der Chancen vereint unterschiedlichste Unternehmen und Institutionen und repräsentiert über eine Million Beschäftigte. Das macht sie einmalig.

1017450
Mitarbeiter*innen in Deutschland
2969415
Mitarbeiter*innen weltweit

Branchen

Pharma
Infrastruktur
Großhandel
Agrar
Automobilindustrie
Gesundheit
Technik / Technologie
Energie
Forschende Unternehmen
Finanz- dienstleistungen
Immobilien
Mobilität
Dienstleistungen
Luftverkehr
Telekommunikations-dienstleistungen
617
Standorte
326 Mrd €
Umsatz global 2020

Charta

Wofür steht die Allianz der Chancen? In der „Charta für Transformation mit Perspektiven“ zeigt die Allianz ihre Ideen für neue Beschäftigungsperspektiven und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf. Proaktiv, praxisnah, kooperativ und sozial nachhaltig – das sind die Prinzipien der Allianz der Chancen.

Zur Charta (PDF, 2.2Mb)

Wir sind dabei

Die Herausforderungen der Transformationsprozesse sind so vielfältig wie die Unternehmen und Themen der Allianz der Chancen. Erfahren Sie mehr darüber, was die einzelnen Unternehmen motiviert, an der Gemeinschaftsinitiative mitzuwirken.

Dr. Ariane Reinhart, Vorständin für Personal und Nachhaltigkeit, Continental AG
Marion Rövekamp, Vorständin für Personal und Recht und Arbeitsdirektorin, EWE AG
Dr. Thomas Ogilvie, Personalvorstand und Arbeitsdirektor, Deutsche Post DHL Group 
Filiz Albrecht, Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin, Robert Bosch GmbH
Andrea Euenheim, Chief Human Resources Officer und Arbeitsdirektorin, METRO AG
Andreas Schmitz, Head of People & Culture und Arbeitsdirektor, Roche in Deutschland
Birgit Bohle, Vorständin für Personal und Recht und Arbeitsdirektorin, Deutsche Telekom AG 
Sarena Lin, Arbeitsdirektorin und Chief Transformation and Talent Officer, Bayer AG
Dr. Elke Frank, CHRO der Software AG, Software AG

Handlungsempfehlungen für eine neue Arbeitswelt

Transparenz über zukunftsrelevante Kompetenzen

1.

Das zielgerichtete Steuern des Transformationsprozesses „von Arbeit in Arbeit“ erfordert sowohl auf betrieblicher Ebene als auch auf volkswirtschaftlicher Ebene eine größtmögliche Transparenz über zukunftsrelevante Kompetenzen und den Fortschritt des Strukturwandels. Hierzu sind Werkzeuge zur strategischen Personalplanung auch bei kleinen und mittleren Unternehmen sichtbar zu machen und ggfs. weiterzuentwickeln.

2.

Die Vision ist, den Zustand und die Dynamik der Beschäftigung in Deutschland in einem Transformationsindex zu erfassen und so der Politik und den Unternehmen zu ermöglichen, datenbasiert durch die Transformation zu navigieren und die Wirksamkeit der eingesetzten Instrumente zu überprüfen.

3.

Hierzu ist in Zusammenarbeit mit der Wissenschaft mit hoher Priorität eine Datenbasis zu schaffen und bereits vorhandene Daten unterschiedlicher Institute durch verbesserte Zusammenarbeit besser übergreifend nutzbar und zugänglich zu machen

Perspektiven der Beschäftigten

1.

Im Zentrum der Charta stehen der Erhalt und die Schaffung von Perspektiven für neue Beschäftigung im Zuge der Transformation. Ihre Unterzeichner sehen sich daher in der Verpflichtung, die Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit durch innovative Methoden und Werkzeuge wie Transformationslandkarten und individuelle Entwicklungspfade zu ermöglichen sowie gezielt damit verbundene Qualifizierungsmaßnahmen anzustoßen.

2.

Darüber hinaus werden die unterzeichnenden Unternehmen die Chancen neuer, flexibler arbeitsorganisatorischer Instrumente wie orts- oder zeitungebundenes Arbeiten nutzen, um weitere Optionen der Beschäftigung im bestehenden Unternehmen zu realisieren.

Brücken in neue Beschäftigung

1.

Die Hauptverantwortung des Erhalts von Beschäftigungsfähigkeit und der Gestaltung von Übergängen liegt bei den Unternehmen und den Beschäftigten selbst. Dennoch sind für die zusätzliche Unterstützung der Wechselbereitschaft Maßnahmen während Übergangsphasen zu ergreifen. Wichtig ist, dass trotz einer veränderungsimmanenten Unsicherheit seitens der Beschäftigten der Transformationsprozess der Wirtschaft unterstützt und somit die Schaffung neuer Beschäftigungsverhältnisse ermöglicht wird. Dem sollten auch die öffentlichen Rahmenbedingungen, zum Beispiel im Bereich der Qualifizierung, Rechnung tragen. Sie müssen so gestaltet sein, dass Risiken der gesamtgesellschaftlichen Transformation nicht ausschließlich von Unternehmen und Beschäftigten getragen werden. Wer sich etwa zu einem Wechsel seines Arbeitsplatzes oder temporär zur Teilnahme an einer relevanten Weiterbildung bereit erklärt, sollte dabei auf möglichst breite Unterstützung und flexible Angebote zählen können.

2.

Zudem sind verstärkt Teilqualifizierungsangebote als Brücke in neue Beschäftigung durch alle Akteure auszuweiten und zu nutzen.

Lebenslanges Lernen und Veränderungsbereitschaft

1.

Die durch die Transformation ausgelösten Veränderungen des Arbeitsmarktes erfordern von allen Beteiligten ein hohes Maß an Flexibilität. Die Akteure der Märkte streben an, die notwendigen Veränderungen durch entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten in Richtung zukunftsorientierte Kompetenzen zu befördern sowie eine Prozessbegleitung anzubieten, die die Mitarbeit im Hinblick auf das gewünschte Ziel unterstützt.

2.

Unternehmensintern zählen hierzu beispielsweise Initiativen zur Förderung der innerbetrieblichen Wechselbereitschaft, flankiert von der motivierenden Unterstützung der Sozialpartner. Bestehende Ansätze, wie z. B. die Ausbildung von Transformationslotsen, Weiterbildungsmentoren und ähnlichen Formaten, sollten intensiviert und langfristig gefördert werden.

3.

Schließlich müssen sich alle Akteure des Arbeitsmarkts selbst mit verändern, d. h. ihr Selbstverständnis und ihre Haltung an ihre neue Rolle und ihre neuen Erfolgskriterien anpassen und somit ihren Teil zur erfolgreichen Transformation beitragen.

Kooperationen und Allianzen

1.

Das von den Unterzeichnern der Charta propagierte Modell „von Arbeit in Arbeit“ bedeutet eine Weiterentwicklung der klassischen Arbeitsvermittlung hin zu einer ineinandergreifenden Begleitung der Beschäftigten über Unternehmensgrenzen hinweg. Dies kann nur gelingen, wenn alle Verantwortungsträger entlang des kontinuierlichen Entwicklungsprozesses koordiniert zusammenarbeiten. Hierzu bedarf es der Formierung neuer Kooperationen und Allianzen, etwa zur Ergänzung von Drehscheiben-Modellen unter Moderation der Bundesagentur für Arbeit durch lokal vernetzte Kammern und Verbände oder durch die verstärkte Gründung regionaler Austauschkreise abgebender und aufnehmender Unternehmen. Auch bereits bestehende oder im Aufbau befindliche Verbünde und Strukturen, wie z. B. Weiterbildungsverbünde sowie Transformations-Hubs und -Cluster, können durch Ausweitung oder Anpassung ihrer Funktionen eine vermittelnde Rolle einnehmen. Dies sollte ergänzt werden durch die Implementierung neuer technischer Plattformen und Kommunikationskanäle für einen systematischen Wissenstransfer und zur besseren und strukturierten direkten Vernetzung zwischen Bundesagentur für Arbeit, Großunternehmen sowie kleinen und mittleren Unternehmen.

Neue Ansätze und Methodiken

1.

Die Politik ist gefragt, den Unternehmen Spielräume und Handlungsmöglichkeiten für passgenaue individuelle Modelle zu einer besseren auch zeitlichen Verzahnung und Vereinbarkeit von Arbeit und Qualifizierung zu schaffen und dazu Förderinstrumente dahingehend zu flexibilisieren und anzupassen sowie Umsetzungshindernisse zu beseitigen. Die berufliche Nachqualifizierung für gesellschaftliche Engpassberufe muss für qualifizierende Unternehmen praktikabler werden und Verfahren hierzu müssen weiter vereinfacht und beschleunigt werden.

2.

Bundesregierung und Bundesagentur für Arbeit sind gefragt, in Zusammenarbeit mit Kammern und Sozialpartnern sowie der Wissenschaft digitale Plattformen zu entwickeln, die ein optimales Matching von Kompetenzprofilen und Entwicklungsperspektiven unter Berücksichtigung individueller Qualifikationen und Lebensumstände ermöglichen. Aktuell laufende Projekte der Bundesministerien zum Aufbau digitaler Plattformen sollten diese Anforderungen berücksichtigen.

3.

Schließlich müssen sich alle Akteure des Arbeitsmarkts selbst mit verändern, d. h. ihr Selbstverständnis und ihre Haltung an ihre neue Rolle und ihre neuen Erfolgskriterien anpassen und somit ihren Teil zur erfolgreichen Transformation beitragen.

Flexibel, vorausschauend und vernetzt - hier finden Sie die "Handlungsempfehlungen für eine neue Arbeitswelt" der Allianz der Chancen auf einen Blick im Download.
Handlungsempfehlungen (PDF, 2.1Mb)

Beispielprojekte

Viele Unternehmen der Allianz der Chancen gestalten schon heute den Wandel zu einer neuen Arbeitswelt, antizipieren Beschäftigungsperspektiven von morgen und gehen neue Wege. Beispielprojekte aus den Unternehmen zeigen die Bandbreite der Herausforderungen und die Vielfalt der Lösungen. Hands-on und im Schulterschluss mit den Beschäftigten.

Continental: Transformation und Perspektive – von Arbeit in Arbeit

Die Transformation ist eine große Herausforderung für die deutsche Wirtschaft – und damit auch für Continental. Mit dem Aufbau des Konzerninternen Arbeitsmarktes versucht das Unternehmen offene Stellen möglichst mit internen Kandidaten aus Standorten zu besetzen, an denen Abbauszenarien drohen. Wenn das nicht gelingt, lassen die Case Manager die Mitarbeiter*innen dennoch nicht allein. Vielmehr werden Kontakte zu (lokalen) Unternehmen mit Personalbedarf geknüpft, um nachhaltige Lösungen zu finden, auch durch die Unterstützung von lokalen Arbeitsagenturen.

Roche: Quereinsteiger*innen - mit personalisierter Weiterbildung fit in die Zukunft

Im Jahr 2020 wurden am Roche Standort Penzberg durch den Bau einer neuen Pharma Produktionsstraße 120 naturwissenschaftliche Arbeitsplätze geschaffen. Zeitgleich geriet ein branchenfremdes Unternehmen aus der Umgebung in Schieflage. Zahlreiche Mitarbeitende suchten eine neue Perspektive auf dem Arbeitsmarkt und fanden sie bei Roche: Über 12 Monate wurden bspw. Schlosser*innen, Metallbauer*innen und Mechatroniker*innen mit dem Know-how zum Quereinstieg in der Pharma Produktion ausgestattet. Durch speziell konzipierte Module konnten sie sich als Chemikant*in und Chemielaborant*in qualifizieren.
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EWE AG: Mit Hospitation neue berufliche Perspektiven eröffnen

EWE bietet seinen Mitarbeitenden an, vier Wochen lang in einem anderen Fachbereich zu hospitieren. Das setzt Anreize, neue Aufgaben kennenzulernen, flexibler zu sein, Kompetenzen und Perspektiven zu erweitern und die persönliche Weiterentwicklung voranzubringen. Das Verfahren fordert von Führungskräften und Mitarbeitenden ein hohes Maß an (Selbst-)Verantwortung und den Willen, neue Lösungen zu finden. Ziel ist es, den internen Arbeitsmarkt zu stärken, die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeitenden zu erhöhen, persönliche Entwicklungen zu fördern und die konzerninterne Vernetzung zu stärken.

Bosch Learning Company: Mission to Move

Mit der Initiative Bosch Learning Company macht Bosch seine Beschäftigten fit für die Zukunft. So startete das Unternehmen etwa im Jahr 2018 mit „Mission to Move“ ein umfassendes Qualifizierungsprogramm, um Beschäftigte aus der klassischen Antriebstechnik für Zukunftsthemen in der Mobilität weiterzubilden. In Zusammenarbeit mit Hochschulen bildet Bosch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Aufgaben in Wachstumsfeldern wie Elektromobilität, Software und Künstliche Intelligenz weiter. Bisher wurden 400 Beschäftigte für die direkte Übernahme von konkreten Aufgaben auf neuen Stellen qualifiziert.
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Das Continental Institut für Technologie und Transformation

Das CITT steuert eine umfassende Qualifizierungsoffensive. So wurden seit 2019 mehr als 2.300 Beschäftigte innerhalb der Arbeitszeit und bei vollem Gehalt z.B. zu Verfahrensmechanikern für Kautschuk- und Kunststofftechnik oder zu Mechatronikern qualifiziert. In einem Pilotprojekt können sich Beschäftigte, denen ein Jobverlust droht, passgenau für den Arbeitsmarkt qualifizieren. Die ersten 37 Absolventen wurden mit Berufsabschlüssen ausgezeichnet. Teilnehmer haben extern neue Positionen gefunden und sind in Gesprächen für die Vermittlung an andere Continental Standorte.
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Telekom: Bildungsteilzeit

Die Bildungsteilzeit ist ein Vorschlag für ein neues nationales Qualifizierungskonzept auf Teilzeitbasis. Das Modell kann ähnlich wie das Altersteilzeitmodell funktionieren: Der Beschäftigte würde seine Arbeitszeit auf durchschnittlich die Hälfte reduzieren, erhielt aber durch Zuwendungen von Unternehmen und Staat nicht nur ein halbes Monatsgehalt, sondern z.B. 80 Prozent seiner üblichen Bezüge. In den Genuss der Bildungsteilzeit könnten alle Mitarbeitenden in Unternehmen kommen, die dort schon längere Zeit beschäftigt sind und deren aktuelle Aufgaben durch Strukturwandel bedroht sind.
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Deutsche Bahn AG: Cross-Company-Recruiting

Die Kooperation hat das Ziel, Continental-Mitarbeitende mit einem zielgerichteten Programm eine neue Perspektive bei der Deutschen Bahn zu bieten. Das Recruiting agiert hierbei als Vermittler und begleitet den Prozess, durch Informieren über Einstiegschancen, Matching der passenden Profile sowie der notwendigen Qualifizierung. Das Pilotprojekt sieht vor, durch den standardisierten Prozess der Direktvermittlung eine nahtlose Anschlussbeschäftigung zu ermöglichen und so eine Win-Situation aller Beteiligten zu gewährleisten.

Das New Placement Center der Bayer AG

Seit 2019 geht Bayer bei der beruflichen Neuorientierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Arbeitsplatz im Unternehmen entfallen ist, neue Wege. Betroffenen Beschäftigten werden im New Placement Center (NPC) durch ein Bayer-internes HR-Expertenteam dabei unterstützt, sowohl intern als auch extern neue Perspektiven für sich zu identifizieren und damit ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten. Die Mitarbeiter werden im NPC zielgerichtet weiterqualifiziert und bei der beruflichen Veränderung durch spezialisierte externe Partner individuell begleitet.

Infineon: #WeGrowOurselves – LinkedIn Learning in der Produktion

Infineon verfolgt das Ziel, den Mitarbeiter*innen verstärkt termin- und ortsunabhängiges sowie vielfältiges Lernangebot zur Verfügung zu stellen. Deshalb ist Infineon eine Partnerschaft mit LinkedIn Learning eingegangen und hat das Angebot ab Sommer 2020 sukzessive an den Produktionsstandorten eingeführt. Dafür wurden Lernpfade für alle Zielgruppen in der Produktion entwickelt und eine Lerninfrastruktur geschaffen. Damit stellt Infineon sicher, dass Mitarbeiter*innen in der Produktion mit der zunehmenden Digitalisierung Schritt halten können und gleichzeitig beschäftigungsfähig bleiben.
Projekt Info

Pressebereich

Sie haben Fragen zu den Themenfeldern der Allianz, suchen aktuelle Presseinhalte oder Kontakt zu den Sprechern und Sprecherinnen? Hier werden Sie fündig.

Videos
Fotos
Mitteilungen

Von Arbeit in Arbeit

Birgit Bohle zum Geist der Allianz der Chancen

Strukturwandel gestalten

Dr. Ariane Reinhart zur Gründung der Allianz der Chancen

Transformation als Chance

Andreas Schmitz zu Zielen der Allianz der Chancen

Kick-off zur Allianz

Impressionen vom Pressegespräch zum Start der Allianz der Chancen am 22.03.21

FAQ

Was ist die Allianz der Chancen?

Die Allianz der Chancen ist eine branchenübergreifende Initiative von derzeit 26 Unternehmen und Institutionen (Stand: 23.09.2021), die sich zum Ziel gesetzt hat, den Auswirkungen des Strukturwandels der Arbeitswelt auf die Beschäftigten im Sinne einer Verantwortungsgemeinschaft entgegenzuwirken. Mit praxisnahen Lösungsansätzen möchte die Allianz gemeinsam mit den Sozialpartnern und Verbänden als Sparringspartner für die Politik die Veränderungen der Arbeitswelt aktiv und kooperativ mitgestalten. Ob digitale Technologien, Dekarbonisierung oder demografische Entwicklungen mit Auswirkungen auf Fachkräftemarkt und Sozialsysteme – gemeinsame Herausforderungen verlangen gemeinsame Lösungen. Getreu dem Leitmotiv „Von Arbeit in Arbeit“bietet die AllianzImpulse durch Leitlinien, Handlungsempfehlungen und branchenübergreifende Best-Practice Projekte.

Warum braucht es die Allianz der Chancen?

Die Arbeitswelt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Wir leben in einer Welt, die sich ständig verändertund sind dauerhaft gefordert, Lösungen für neue Herausforderungen zu finden. Branchen wie die Medien-, Energie- oder Automobilbranche haben bereits einen fundamentalen Wandel durchlaufen; weitere werden folgen. Niemand kann den wirtschaftlichen Strukturwandel im Sinne von guten Arbeitsbedingungen, sicheren Beschäftigungsperspektiven und wirtschaftlicher und ökologischer Nachhaltigkeit allein gestalten. Um diesen Strukturwandel branchenübergreifend, überregional und kooperativ anzugehen, haben sich eine wachsende Anzahl von Unternehmen und Institutionen zu der Allianz der Chancen zusammengeschlossen. Gemeinsam möchten sie Verantwortung übernehmen.

Was hat es mit der Charta und den Handlungsempfehlungen auf sich?

In einer Charta für Transformation mit Perspektiven hat die Allianz der Chancen ihre Kernbotschaften und Ziele manifestiert. Damit möchten die in der Allianz der Chancen vereinten Institutionen und Unternehmen einen Anstoß geben, die durch den angelaufenen Strukturwandel bedingten Herausforderungen für Arbeitsmarkt und Beschäftigung durch ein Zusammenwirken aller gesellschaftlichen Akteure wirtschaftlich und sozial nachhaltig zu gestalten. Mit ihren Handlungsempfehlungen wird die Allianz der Chancen Hinweise geben, wie der Transformationsprozess im Sinne ihrer Beschäftigten gestaltet werden sollte.

Was meinen wir mit VonArbeitInArbeit?

Beschäftigte benötigen Sicherheit, um sich dem Wandel zu stellen und neue Beschäftigungschancen wahrzunehmen. Es braucht Brücken für die Beschäftigten, um neue Tätigkeitsfelder erschließen zu können. Daneben braucht es Transparenz über Entscheidungen und Qualifikationsmöglichkeiten, eine gute Vernetzung der Akteure und übergreifende Kompetenzmodelle, um den Wandel gemeinsam zu meistern. Die Schaffung dieser Maßnahmen und Perspektiven für gute Arbeitsvermittlungsinstrumente meinen wir mit #VonArbeitinArbeit.

Welche Interessen vertritt die Allianz der Chancen?

Die Gestaltung der Transformation liegt nach Ansicht der Allianz der Chancen zuvorderst in der Eigenverantwortung der Unternehmen und Beschäftigten. Demzufolge vertritt die Allianz der Chancen über ihre beteiligten Unternehmen die über eine Million Beschäftigten, mit denen sie den Wandel der Wirtschafts- und Arbeitswelt positiv, proaktiv und nachhaltig gestalten möchte. Flankiert werden soll dies durch breite Unterstützung der Arbeitgeberverbände, Sozialpartner und Wissenschaft. Die Allianz will eine Verantwortungsgemeinschaft bilden, indem sie einen engen Schulterschluss zwischen Unternehmen, Tarif-, Sozial- und Betriebspartnern, der Bundesagentur für Arbeit, Bildungsträgern, Politik, Kammern, Verbänden, Wissenschaft und den Beschäftigten schafft. Denn nur durch eine enge Zusammenarbeit lässt sich der tiefgreifende Strukturwandel fair gestalten.

Wer steht hinter der Allianz der Chancen?

Die Allianz der Chancen repräsentiert einen branchenübergreifenden Zusammenschluss aus derzeit 26 Unternehmen und Institutionen, die sich das Ziel gesetzt haben, die Arbeitswelt von morgen bezüglich Beschäftigungssicherheit positiv zu gestalten. Deutschland kann die technologische und sozio-ökologische Transformation in eine Chance verwandeln, wenn das Land seine Stärken in eine neue Zeit überführt. Die Allianz der Chancen ist eine Plattform, die eine erfolgreiche, soziale und ökologische Arbeitswelt von morgen „Made In Germany“ schaffen will – und gemeinsam mit den Sozialpartnern und Verbänden als Sparringspartner und Impulsgeber der Politik und in der konkreten Gestaltung des Transformationsprozesses. Dabei stützt sich die Allianz getreu ihrer Charta auf die Grundprinzipien von Kooperation, Transparenz, Innovation, Offenheit, wissenschaftlicher Fundierung und Praxisrelevanz.

Wie kann ich Teil der Allianz für Chancen werden?

Sie sehen Veränderung als Qualität und möchten Ihren Teil dazu beitragen, Herausforderungen der Arbeitswelt in Chancen zu verwandeln? Wenn Sie als Unternehmen oder Institution die Werte und Ziele der Allianz der Chancen teilen, laden wir Sie ein, Teil der Verantwortungsgemeinschaft zu werden und uns zu unterstützen, den Strukturwandel in Deutschland zu meistern und Beschäftigungsperspektiven nachhaltig zu sichern. Wir freuen uns über ihre Kontaktaufnahme unter presse@allianzderchancen.de.